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  • Reise nach Tschernobyl

    Fotos von Kiew © Thomas Kristan

    Fotos von Kiew © Thomas Kristan

    25 Jahre nach dem Super-GAU

    Die Reise nach Tschernobyl gehört zu meiner am meisten besuchten Veröffentlichung im Internet. Regelmäßig erhalte ich von unterschiedlichen Menschen die abenteuerlichsten Anfragen zum Thema. Im letzten Jahr zum Beispiel, da wurde ich von einem lokalen TV-Sender aus Russland zum Interview eingeladen.

    Ein Jahr zuvor wollte eine deutsche TV-Produktionsfirma per Flugdrachen die Geisterstadt Pripyat filmen. Aus der Vogelperspektive. Der Produzent kam zwecks Kontakte und Logistik auf mich zu. Aus der Nummer wurde allerdings nichts, Tschernobyl ist militärisches Sperrgebiet.

    Die meisten Fragen kommen aber von Leuten wie Du und ich. Berechtigte Fragen! Und an dieser Stelle biete ich Euch eine ganze Reihe von Antworten:

    Seite 1: Brief: Reisetipps für Tschernobyl
    "Du möchtest also wirklich Tschernobyl und Pripyat besuchen? Genauso gut kannst Du ein Minenfeld im Kosovo durchqueren. Das hat in etwa den gleichen Kick."

    Seite 2: Brief: Reisetipps für Tschernobyl
    "Die unmittelbare Gefahr für Dich sind so genannte Hotspots. Das sind Orte oder Gegenstände mit besonders hoher Radioaktivität. Stellen, an denen Du Dir in wenigen Stunden einen Schaden fürs Leben holen kannst."

    Seite 3: Brief: Reisetipps für Tschernobyl
    "Das Volk und das Land haben es nicht verdient, lediglich auf Tschernobyl reduziert zu werden. Der Super-GAU ist ein Ereignis der Sowjetunion und die junge Ukraine hat mehr oder minder das Erbe zu tragen."

  • www.kiew-und-ukraine.de

    Fotos von Kiew © Thomas Kristan

    Kiew ist in meinen Augen eine außergewöhnliche Stadt. Denn hier stoßen Monotonie und Lebenslust so heftig aufeinander, wie in kaum einer anderen europäischen Hauptstadt. Arm und Reich, Moderne und Tradition – die Schere klafft unendlich weit auseinander. Natürlich ließe sich die russische Hauptstadt Moskau für einen ähnlichen Vergleich heranziehen. Doch im Gegensatz zu Moskau, hat Kiew kein „Hinterland“ mit üppigen Rohstoffvorkommen und genauso wenig ein ernsthaftes politisches Gewicht in Europa.

    Fotos von Kiew © Thomas Kristan

    Und doch: Von dieser Gegensätzlichkeit geht eine gewisse Faszination aus, der man sich nicht ohne weiteres entziehen kann. Zumindest empfinde ich das so und ich reise immer wieder gerne in die Ukraine. In den letzten neun Jahren habe ich viele Menschen kennen und schätzen gelernt. Ich bin ihnen und ihrer Kultur an unterschiedlichen Stellen (vor allem in Kiew) sehr nahe gekommen.

    Fotos von Kiew © Thomas Kristan

    Eine kaum zu beschreibene Gastfreundschaft, die Fähigkeit fünf auch mal gerade sein zu lassen, ein unerschöpfliches Improvisationstalent und eine ausgesprochen hohe Trinkfestigkeit zeichnet die Ukrainer aus. Das Land ist weit und das Leben dort nicht immer einfach.

    Fotos von Kiew © Thomas Kristan

    Dem klassischen Pauschaltouristen würde ich einen Besuch nur mit ordentlich ausgestatteter Reisekasse empfehlen, sofern er das Land „stressfrei“ genießen will. Demjenigen aber, der die Ukraine „hautnah“ erleben möchte, sei gesagt, dass ein Leben zwischen Kakerlaken und goldenen Kirchtürmen ein hohes Maß an Flexibilität und Humor erfordert.

    www.kiew-und-ukraine.de

  • Glänzende Äpfel und faule Kredite

    Die Finanzkrise entstand aufgrund einer einfachen wie genialen Idee: Die Neuerfindung der Hypothek, indem man z.B. tausend Verträge zu einen neuen attraktiven Wertpapier bündelt. Eine Wertanlage, das als Alternative zur traditionellen Staats- und Industrieanleihe verkauft werden konnte. Kurzum, Hypotheken sollten in Anleihen verwandelt werden können.

    Was tatsächlich in so einer Anlage an Werten steckt, wissen oft nicht einmal mehr die Experten. So ein verbrieftes Paket ist vergleichbar mit einer Obstkiste auf dem Großmarkt: Die glänzenden Äpfel liegen oben und das angefaulte Obst weiter unten. Wie auch immer: Ich wollte es ganz genau wissen und kaufte die Tage ein ganzes Paket sogenannter toxischer Papiere.

    Die gibt´s für ein paar Euro bei der Bank meines Vertrauens. Das ist kein Problem. Gleichwohl ein Problem ist das Aufspüren der einzelnen Finanzierungsobjekte, im Regelfall die Grundlage der Hypothek. Einen Apfel meiner Obstkiste konnte ich inzwischen lokalisieren und – offen gesagt - meine Überraschung hielt sich in Grenzen: Ein Bauernhaus in den ukrainischen Karpaten.

    Verlassenes Bauernhaus in den ukrainischen Karpaten.

    Verlassenes Bauernhaus in den ukrainischen Karpaten.

    Verlassenes Bauernhaus in den ukrainischen Karpaten.

    Das Renditeobjekt steht auf fruchtbaren Boden. Die Stallungen können mit wenigen Handgriffen reaktiviert werden. Und zur rumänischen Grenze ist es nur ein Katzensprung, schließlich ist Rumänien ein Mitglied der Europäischen Union. Da kommt mir die Werbung vom Hornbach Baumarkt in den Sinn: "Du kannst es Dir vorstellen. Also kannst Du es auch bauen!"

  • Streifzug durch Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

  • Streifzug durch Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

  • Streifzug durch Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

  • Streifzug durch Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

  • Streifzug durch Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur

    Impressionen aus Singapur















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